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Salzburger Immobilienpreise am teuersten

Salzburg ist nicht nur eine wunderschöne Stadt und ein echter Touristenmagnet, der jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Salzburg ist auch das teuerste Pflaster für Wohneigentum in ganz Österreich. Das Kaufpreisbarometer von immowelt.at hat das jetzt in einem Vergleich der großen Städte Österreichs ans Licht gebracht. Im ersten Halbjahr 2015 belief sich der Quadratmeterpreis auf 4.823 Euro. In Wien oder Innsbruck liegt der Preis mit 4.430 Euro bzw. 3.980 Euro deutlich darunter. Der genaue Kaufpreisspiegel ist auf immowelt.at einzusehen.


Es ist kein Wunder, dass viele Menschen den Wunsch haben, in Salzburg wohnen, arbeiten und leben zu wollen. Die Stadt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken und ist heute ein bedeutender Messe- und Kongressstandort. Zahlreiche Handels- und Dienstleistungsbetriebe haben sich in der Metropole niedergelassen und zudem kann Salzburg auf einen bemerkenswerten Tourismusbereich blicken. Wer in der Geburtsstadt des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, die auch den Namen Mozartstadt trägt, eine Immobilie erwerben möchte, muss tief in die Tasche greifen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Quadratmeterpreis um sieben Prozent erhöht. Es gibt viele Gründe, warum der Immobilienpreis so hoch ist. In erster Linie ist es die relativ niedrige Arbeitslosenquote, gefolgt von der guten wirtschaftlichen Lage. Es ist also kein Wunder, dass es immer mehr Menschen nach Salzburg drängt.


Ob kaufen oder mieten ist immer eine Frage der persönlichen Einstellung und auch der finanziellen Möglichkeiten. Meist ist es ja so, dass man das Geld, das man an Miete zahlt, auch am Eigenheim abzahlen könnte. In den meisten Fällen muss ein Darlehen aufgenommen werden, um die Immobilie zu finanzieren. Die Rate für die Rückzahlung entspricht dabei in vielen Fällen in der Höhe der Miete einer vergleichbaren Immobilie. Nur, dass man im Fall des Kaufs am Ende die Immobilie besitzt. In Salzburg allerdings steigen die Immobilienpreise weiter, besonders wenn es sich um gebrauchte oder neue Häuser handelt. Die Mieten bleiben dagegen gleich und gehen teilweise sogar leicht nach unten. Allerdings ist ein überproportionaler Anstieg der Betriebskosten zu verzeichnen. Der Vergleich der Entwicklung von Mieten und Betriebskosten hat ergeben, dass die Mieten im Verhältnis deutlich weniger gestiegen sind.


Bei Kaufobjekten ist im Allgemeinen eine relativ stabile Preisentwicklung zu verzeichnen gewesen, für neuwertige Häuser und Grundstücke sind die Preise dagegen im Jahr 2014 deutlich nach oben gestiegen. Der Trend geht immer mehr zum eigenen Haus, daher gibt es eine verstärkte Nachfrage an Grundstücken und Häusern, was den Preis dementsprechend weiter hoch treibt.


In puncto Qualität möchten Käufer keine Abstriche machen. Die Lage ist ein ebenso wichtiges Kriterium wie die Ausstattung. Die Ansprüche der Eigentümer haben sich ebenfalls in den letzten Jahren erhöht. Es zeigt sich, dass Immobilienkäufer zwar Kompromisse eingehen und bei der Größe der Immobilie aufgrund der gestiegenen Preise Abstriche machen, in Bezug auf Lage und Qualität sind sie hingegen keineswegs bereit auf etwas zu verzichten.

Foto: bigstock.com Copyright: serditova


29.09.2015

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