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Robert Lechner

Robert Lechner als ORF Langstrecken-Experte bei der Rekord-Übertragung der 24 Stunden von Le Mans 2016

Wenn am kommenden Samstag, Punkt 15.00 Uhr zum bereits 84. Mal das berühmteste Autorennen der Welt gestartet wird, werden sich erneut Motorsportfans aus ganz Österreich vor dem TV versammeln. Zu Recht – denn der ORF überträgt praktisch rund um die Uhr und damit so viele Stunden live wie noch nie zuvor aus dem Mekka des Motorsports. Die insgesamt 21 ½ Stunden lange Live-Übertragung ist sogar die längste zusammenhängende Sport-Übertragung in der Geschichte des ORF. Neben Motorsport-Kommentator Marc Wurzinger wird wie schon in den beiden Jahren zuvor Robert Lechner als Langstrecken-Experte die 24-Stunden von Le Mans kommentieren. Der frühere Profi-Rennfahrer und Sieger des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring kennt die Tücken des Rennens rund um die Uhr aus eigener Erfahrung. Gemeinsam mit seinem Bruder Walter Lechner jun. – der 2002 in Le Mans den LMP2-Klassensieg holte – führt Robert heute in zweiter Generation die Lechner Racing School.

Das Werksteam von Porsche ist nach dem Doppelsieg im Vorjahr Titelverteidiger, die größte Konkurrenz kommt wohl wieder aus dem eigenen Konzern. Der langjährige Seriensieger Audi ist mit zwei Teams am Start. Auch Toyota kämpft in der Königsklasse der Prototypen mit. Doch auch aus österreichischer Sicht haben die 24-Stunden von Le Mans, Jahrgang 2016, einiges zu bieten. Insgesamt vier Österreicher sind bei der 84. Auflage mit am Start: Dominik Kraihamer im Schweizer Rebellion-Team, Richard Lietz und Philipp Eng auf Porsche im Dempsey-Proton-Racing-Team sowie Mathias Lauda, der für Aston Martin im Werksteam fährt.

„Als Patriot drücke ich natürlich allen österreichischen Fahrern die Daumen – vor allem Dominik Kraihamer, der seine ersten Runden im Rennauto in der Lechner Racing School gedreht hat und dessen Karriere ich von Beginn an verfolgt habe. Es freut mich besonders, dass er als Salzburger bereits zum sechsten Mal am Start ist“, so Robert Lechner.

Doch die Rennfahrer-Dynastie aus Salzburg, die 2015 ihr 40-jähriges Jubiläum feierte, hat ihre eigene, eindrucksvolle Le Mans-Historie: Bereits Ende der 1980er-Jahre war es Walter Lechner sen., der mit dem legendären Porsche 962C beim gefährlichsten Autorennen der Welt an den Start ging – unter anderem als Teamkollege des unvergessenen Roland Ratzenberger. Im Jahr 2002 kürte sich Walter Lechner jun. gleich bei seiner Premiere an der Sarthe mit gerade einmal 21 Jahren zum bis heute jüngsten Klassensieger in Le Mans. Auch Robert selbst ist ein erfahrener 24-Stunden-Pilot. Im selben Jahr feierte er mit seinem Gesamtsieg bei den 24-Stunden am Nürburgring den größten Erfolg seiner Karriere. Sein damaliger Teamkollege auf der spektakulären Zakspeed-Viper: Niemand geringerer als Ex-Formel 1-Star Pedro Lamy – 2009 gemeinsam mit Alex Wurz auf Peugeot in Le Mans erfolgreich.

Übrigens: Neben der Le Mans-Berichterstattung gemeinsam mit dem Motorsport-Experten Marc Wurzinger war Robert erstmals im Jahr 2000 als Co-Moderator von Formel 1-Sprecherlegende Heinz Prüller on Air. Als damaliger Toyota-Werkspilot in Japan berichtete er live vom Grand Prix in Suzuka.

Die ORF Übertragungszeiten im Überblick:
Samstag, 18. Juni 2016: 14.50 bis 15.15 Uhr, ORF Sport plus
ab 18.00 Uhr durchgehend bis 15.30 Uhr am Sonntag, 19. Juni 2016,
abwechselnd auf ORF eins und ORF Sport plus


14.06.2016

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