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Mit dem neuen Mountainbike durchs Salzburger Land

Wenn die Sonne wärmer vom Himmel strahlt und die Schneemassen weichen, erwachen auch die Herzen der begeisterten Radfahrer. Das Salzburger Land hat Mountainbikern sehr viel zu bieten. Der Pinzgau zählt zu den schönsten Rad- und Mountainbike-Revieren in ganz Österreich. Über 750 km Mountainbike-Strecken warten darauf, erkundet zu werden. Doch damit die Tour mit dem Bike zu einem herausragenden Erlebnis wird, ist ein Mountainbike vonnöten, das mit allen Wassern gewaschen ist. Deshalb sollte beim Kauf auf einige Dinge geachtet werden.


Mountainbike: Die Grundtypen


Seit Joe Breeze im Jahr 1977 das erste „echte“ Mountainbike entwickelt hat, hat sich auf dem Markt einiges getan. Mittlerweile ist die Auswahl an Geländefahrrädern derart groß, dass die Auswahl nicht unbedingt leicht fällt. Denn obgleich Mountainbikes grundsätzlich Gemeinsamkeiten haben, unterscheiden sie sich doch erheblich voneinander. Es gibt diverse Grundtypen, darunter die folgenden:


  • All Mountain: Hierbei handelt es sich meist um ein vollgefedertes (Full Suspension) Mountainbike, das sowohl im Flachland als auch in alpinem Gelände zum Einsatz kommt. Das Gewicht liegt zwischen 10 kg und 14 kg.
  • Cross-Country (XC/CC): Diese Mountainbikes sind bestens für unbefestigte Wege und Straßen ausgelegt. Ein typisches Cross-Country-Mountainbike (Breitensport) wiegt unter 13 kg.
  • Downhill (DH): Downhill-Mountainbikes sind vor allem für Downhill-Rennen konzipiert. Sie ermöglichen es, auf schwierigstem Gelände schnellstmögliche Abfahrten aufs Parkett zu legen. Eine Masse bis 18 kg gilt als akzeptabel.
  • Enduro: Enduro-Mountainbikes sind in der Regel vollgefedert und verfügen im Vergleich zu anderen Mountainbike-Typen über einen größeren Federweg (von 150 bis 180 mm) sowie über breitere und stärker profilierte Reifen.
  • Freeride (FR): Freeride-Mountainbikes sind für den Einsatz auf schwerem und abschüssigem Gelände ideal und sind vollgefedert.


Welcher Mountainbike-Typ der beste ist, ist von den individuellen Bedürfnissen bzw. vom Verwendungszweck abhängig.


Was sind Hardtails und Fullys?


Die Begriffe „Hardtail“ und „Fully“ bezeichnen zwei unterschiedliche Arten von Mountainbikes bzw. deren Rahmen. Hardtail bedeutet „harter hinterer Teil“. Das bedeutet, dass derartige Bikes nicht mit einer Hinterrad-, sondern ausschließlich mit einer Vorderrad-Federung ausgestattet sind. Fullys sind gewissermaßen das Gegenteil, „Full Suspension“ bedeutet vollgefedert. Abgesehen von einer Federung des Vorderrads verfügen Fullys somit auch über eine Hinterradfederung. Ungefederte Bikes werden als Starr-Bikes bezeichnet. Fullys zeichnen sich aufgrund der besseren Traktion, der höheren Stabilität und der sich daraus ergebenden höheren Geschwindigkeit aus. Sie sind ideal, um auf schwierigem Gelände mit vielen Unebenheiten manövriert zu werden. Hardtails entgegen überzeugen insbesondere in Hinblick auf das geringere Gewicht und den Preis, was sie zu einem tollen Einstiegsmodell macht.


Tipp für Anfänger


Anfänger sollten nicht gleich ein Mountainbike kaufen, das 4.000 Euro kostet, sondern zunächst eine preisgünstigere Variante bevorzugen. Ein gutes Hardtail ist schon für weniger als 1.000 Euro zu haben. Einstiegsmodelle helfen dabei, seine Vorlieben kennenzulernen und herauszufinden, welche Anforderungen an das Bike gestellt werden. Steht nach einiger Zeit beispielsweise fest, dass es ein Enduro, Racefully oder Downhill Mountainbike sein soll, zahlt es sich aus, dann auf ein besonders hochwertiges und auf die speziellen Bedürfnisse zugeschnittenes Geländefahrrad zu setzen. Wer sich über seine Wünsche nicht ganz im Klaren ist, kann vor dem Kauf auch unterschiedliche Mountainbike-Typen mieten und austesten.


Mountainbike: Die Rahmenberechnung


Vor dem Kauf eines Mountainbikes ist es wichtig, die exakte individuelle Rahmenhöhe zu bestimmen. Diese kann ganz einfach anhand der Schrittlänge berechnet werden. Als Hilfsmittel gelten ein Zollstock (Meterstab) und eine Wasserwaage, die im Schritt waagrecht nach oben gezogen wird. Auf diese Weise kann die exakte Länge (Höhe) des Schrittes abgemessen werden. Entscheidend ist, dass die Wasserwaage ganz oben im Schritt angelegt ist. Erfolgt die Messung exakt, kann die passgenaue Rahmenhöhe ermittelt werden. Bei einem Hardtail oder einem Fully wird die Schritthöhe dann mit 0,226 multipliziert. Auf diese Weise ergibt sich der theoretische Wert der Rahmenhöhe in Zoll (1 Zoll=2,54 cm). Es gibt online spezielle Rechner für die Rahmenberechnung, mit deren Hilfe die Rahmenhöhe schnell eruiert werden kann.


20.03.2015

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