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Markus Göttlich

Ab und zu geht man spazieren - und lernt Menschen kennen - wie wir gestern … Man stellt sich vor - quasselt - lacht - hört spannend zu und ist von dieser Person beeindruckt. Hier ist diese Person: Markus und seine Freundin Carolina (aus Argentinien)
… und von unserer Seite her - ALLE ACHTUNG WAS DER MACHT
… und ganz nebenbei - überall wo er sich auf der Welt bewegt … und seine Reisen - Eindrücke mit Fotos festhält
-
ist ER ein freundlicher netter junger sympathischer Ausländer.


HIER IST: Markus Göttlich

Die Geschichte von 50Centimos alias Markus Göttlich
Mein Name ist Markus Göttlich und komme aus Faistenau, einem kleinen Dorf 25 km außerhalb der Mozartstadt Salzburg, Österreich. Die Fotografie hat mich schon als Kind begeistert. Als ich klein war, fand ich auf dem Dachboden meiner Eltern eine alte Sofortbildkamera von Polaroid, die meine Begeisterung weckte und mit der ich äußerst sorgsam und sparsam umging. 10 Fotos kosteten damals für mich ein kleines Vermögen. Damit fing eigentlich alles an und seitdem war ich ständiger Besitzer einer Kamera. Die Zeit verging und die Technik entwickelte sich weiter. Nach einer Reihe von „Point and Shoot“-Kameras legte ich mir schließlich 2009 meine erste Canon Eos 350 Digitalkamera zu. Dies weckte dann endgültig den in mir schlummernden Fotografen und ich begann meine Entwicklung vom Hobby-Knipser zum – wie ich mich selbst bezeichne – selbstgemachten Reisefotografen.

“selbstgemachter Reisefotograf”
“Selbstgemacht” ganz einfach, weil ich nie einen Fotokurs besuchte oder an Seminaren teilnahm. Das meiste eignete ich mir durch stundenlanges Probieren und Besuchen verschiedener Webseiten an.
Vor drei Jahren beschloss ich dann meine sieben Sachen zu packen und die Welt mit meiner Kamera zu erkunden. Ich bereise seitdem fremde Länder und mir unbekannte Völker. Reise nach Lust und Laune quer durch die Länder von Südamerika. Ich tat das vorerst nur für mich, meine Familie und enge Freunde. Nach und nach kamen Anmerkungen, ich sollte mehr Fotos von meiner Reise schicken, so gestaltete ich zuerst meine Webseite und daraufhin meinen Reise-Fotoblog auf Facebook, wo mich derzeit schon etliche Reise- und Fotoliebhaber begleiten und verfolgen. Das ist für mich auch immer ein schöner Moment, das bekannte „Like“ aufblinken zu sehen, da ich oft lange Zeit allein unterwegs bin und all das, was ich sehe in diesem Moment nicht teilen kann.

Warum Südamerika?
Die ist ganz einfach zu beantworten: Meine Reise entstand sehr spontan, vom Zeitpunkt der Idee bis zum Reisebeginn hatte ich nur 2 Monate Zeit. Da ich eine Weltreise plane, hieß es für mich: zuerst nach rechts oder links, Osten oder Westen? Diese Entscheidung nahm mir das Internet ab, da ich nach der günstigsten „Frachtschiffsreise“ suchte.

Habe ich ein bestimmtes Konzept für meine REISE
Regel und Konzept? Es gibt eine Regel, die das meiste steuert: „nicht zu fliegen“. Somit bewege ich mich im Vergleich zu manch anderen Reisenden sehr langsam voran. Das hat den Vorteil, dass ich so einiges mehr sehe, was sich zwischen A und B befindet, und was mich begeistert. Ich finde heraus wie groß unsere Kugel ist, auf der wir leben. Im Allgemeinen reise ich ohne großen Plan und große Vorhaben, denn wie ich immer wieder sehe, kommt es oftmals anders als man denkt.

Reiseroute: Wo war ich schon überall und wohin geht’s als nächstes?
In den letzten 1100 Tagen bereiste ich Teile von Brasilien, Argentinien, Chile, Bolivien Peru und Ecuador. Ich habe Berge bestiegen, Großstädte erforscht sowie kleinste Andendörfer mitten im Gebirge von Peru. Ich ging spazieren an endlosen Sandstränden in Brasilien und durchquerte Wüsten in Chile. Das Faszinierende für mich sind immer die Weiten, die Größe der Länder, die Panoramaaufnahmen sowie die sich stets verändernden Landschaften. Oft gehe ich stundenlang durch ein mir unbekanntes Gebiet und halte alles mit meinen Bildern fest.
Letztes Jahr habe ich ganz Peru mit einem 125 ccm Motorrad durchquert. Für dieses Jahr plane ich, zwei Räder hinzuzufügen. Ich befinde mich derzeit an der Küste von Argentinien und habe gerade mit dem Umbau eines alten Ford Pickup begonnen, um damit dann das endlose Patagonien erforschen und bereisen zu können. Dieser Reiseabschnitt wird mich tief in die Landschaftsfotografie bringen. Ich hoffe bis in die letzten Winkel Argentiniens und Chile vordringen zu können.

Welche (Foto-)Ausrüstung begleitet mich
Zu den größten Herausforderungen an meiner kontinuierlichen Reise gehört, mein gesamtes Hab und Gut immer in meinen 65 Liter grossen Tramperrucksack zu bekommen, sprich meine Kleidung samt Kameraausrüsting inklusive MacBook für die darauffolgende Bearbeitung und Veröffentlichung.
Somit musste ich gut überlegen, was ich mit auf meine Reise nehme und was zurückgelassen werden kann. Meine derzeitige Fotoausrüstung besteht aus einer Canon EOS 650D mit einem Weitwinkelobjektiv, einem Teleobjektiv, 90mm Macro und einem stets zu gebrauchenden 50mm Objektiv. Mit dieser Ausrüstung denke ich im Groben und Ganzen alles abzudecken was mir so vor meinen Sensor laufen könnte.

Lieblingsmotive
Ein wirkliches Lieblingsmotiv oder Lieblingsbild gibt es derzeit für mich noch nicht, ich versuche ständig meine Fotokenntnisse zu verbessern und neue Techniken zu lernen. Das Schöne an meinem Leben derzeit ist, dass ich auch Zeit für mein großes Hobby, die Fotografie habe. Mein Traum ist es auch einmal davon leben zu können und den Leuten zeigen zu können, wie schön es da draußen ist. Reiselüste wecken und euch allen die Welt durch meine Augen sehen lassen.


www.50centimos.com



04.11.2015

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