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Hilfe nach den Erdbeben in Nepal

Rotkreuz-Hilfe vor Ort läuft an. Helfen Sie mit Ihrer Spende.

Am Samstag, den 25.04.2015 ereignete sich ein Beben der Stärke 7.9 (Tiefe: 15km) in der nepalesischen Gandaki-Provinz. Das Epizentrum lag in einer Gebirgsregion, etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Katmandu. Dem Beben folgten eine Reihe von Nachbeben.

Das Ausmaß der Schäden enthüllt sich nur langsam, da die gebirgige Region schwer zugänglich ist und zahlreiche Straßen unpassierbar sind. Das menschliche Leid in der ohnehin von Armut gezeichneten Region ist groß. Viele Familien haben die erste Nacht nach der Katastrophe im strömenden Regen verbracht. In der Hauptstadt sind etwa 20 Prozent der Gebäude beschädigt. Etwa 3.200 Menschen haben ihr Leben vorloren. In der betroffenen Region leben 6,6 Millionen Menschen.

Erdbeben in Nepal: Rotes Kreuz finanziert Hilfsgüter

Nach dem Erdbeben in Nepal läuft die Rettung von Verschütteten auf Hochtouren. Die nepalesischen Behörden haben um internationale Hilfe angesucht, erste Teams sind bereits im Land eingetroffen und unterstützen die Kräfte vor Ort. 




„Das Nepalesische Rote Kreuz hat schon vor dem Beben an mehreren strategisch wichtigen Punkten Katastrophenhilfe-Lager errichtet. Von dort aus werden Hilfsgüter wie Decken, Lebensmittel und Babynahrung, Zelte und Planen verteilt“, sagt Max Santner, Leiter der internationalen Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz. Um einen Engpass zu vermeiden, ist schnelle internationale Hilfe wesentlich. Das Rote Kreuz stellt die Vorräte aus seinen Lagern in Kuala Lumpur und Dubai bereit. 



Das Österreichische Rote Kreuz hat in einem ersten Schritt 100.000 Euro für Hilfe in Nepal zur Verfügung gestellt. Da tausende Menschen durch die Katastrophe obdachlos wurden, werden mit diesem Geld Notunterkünfte errichtet und die Betroffenen mit Hygieneartikeln und Kochgeschirr versorgt. 



Das Ausmaß der Katastrophe lässt sich noch immer nicht endgültig feststellen. Die Gebiete nahe dem Epizentrum sind schwer erreichbar, die Informationen spärlich. Erschwert wird die Lage durch dutzende Nachbeben und starke Regenfälle. Nach aktuellem Stand haben rund 2.500 Menschen ihr Leben verloren, ein Anstieg der Opferzahlen ist wahrscheinlich.


Aus Österreich wurden zwei Experten entsandt

Andrea Reisinger ist Katastrophenhelferin und hat mehrere Jahre lang in Nepal gelebt. Sie wird das Nepalesische Rote Kreuz bei der Koordination unterstützen. Georg Ecker ist Trinkwasserexperte. Beide haben langjährige Erfahrung in der Katastrophenhilfe, sie waren unter anderem nach dem Erdbeben in Haiti im Einsatz. Sie werden am Montagnachmittag in Nepal eintreffen.


Spenden Sie jetzt!

Das Österreichische Rote Kreuz, Landesverband Salzburg ersucht dringend um Spenden.

Kennwort: „Erdbeben Nepal“

IBAN: AT66 2040 4000 0246 0632

BIC: SBGSAT2S



Weitere aktuelle Informationen zum Erdbeben in Nepal finden Sie hier:

http://www.roteskreuz.at/katastrophenhilfe/aktuelle-katastrophen/erdbeben-nepal/


27.04.2015

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