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Großes Festspielhaus

Das Große Festspielhaus in Salzburg ist eine Institution: Teilweise in den Mönchsberg hineingebaut, gehört das gewaltige Bühnenhaus mit einer Breite von insgesamt 100 Metern zu einem der größten Festspielhäusern der Welt. Heute ist das imposante Theaterhaus eine der Spielstätten der Salzburger Festspiele.




Damals.




Das Große Festspielhaus blickt auf eine wechselvolle Geschichte: Früher war das Haus Teil der fürsterzbischöflichen Hofstallungen, die Anfang des 17. Jahrhunderts unter Wolf Dietrich von Raitenau erbaut worden sind. Mit der Zeit entstand auch eine Winter- und eine Sommerreitschule, die 1841 als k. und k. Kavallerie-Reithalle adaptiert und erweitert wurden. Nach dem Ersten Weltkrieg war auch das Bundesheer hier stationiert. Erste Pläne für einen Neubau wurden von Max Reinhart und Clemens Holzmeister bereits in den 1920er-Jahren geschmiedet. Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg war die Zeit für den Neubau gekommen: Zwischen 1956 und 1960 wurden 55.000 Kubikmeter Mönchsberg abgetragen, um für die Bühne Platz zu schaffen. Am 26. Juli 1960 war es dann soweit: Das Festspielhaus wurde, gebaut unter der Leitung von Clemens Holzmeister, mit dem Stück „Der Rosenkavalier“ unter der Leitung von Herbert von Karajan eingeweiht. Damit wurden gleich drei bedeutende Persönlichkeiten gewürdigt, die das Theater und die Oper der Salzburger Festspiele geprägt haben  – Max Reinhardt, Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal.




Heute.




Das Bühnenhaus ist imposante 100 Meter breit und die  Portalbreite beträgt ganze 32 Meter (im Vergleich: Die Portalbreite der Wiener Staatsoper liegt bei 14,3 Meter), der Orchestergraben fasst 110 Musiker. Im Zuschauerraum, der einen quadratischen Grundriss aufweist, finden über 2.000 Besucher Platz. Der Boden des Foyers wurde mit Adneter Marmor ausgelegt, der Pausensaal mit Pferdemosaiken aus grünem Serpentin gestaltet. Im Großen Festspielhaus befindet sich noch eine Reihe weiterer erwähnenswerter Kunstwerke.

Salzburger Festspiele


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