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Salzburger feiern neue Salzach-Querung

Fotos: www.wildbild.at Wilhelm-Kaufmann-Steg unterstützt Stadt der kurzen Wege Ganz im Zeichen der umweltbewussten Mobilität stand heute Freitag, 16. September 2011, das Fest zur Eröffnung des neuen Wilhelm-Kaufmann-Steges über die Salzach, der nun die beiden Stadtteile Aigen und Josefiau miteinander verbindet. Bürgermeister Heinz Schaden, Bau-Stadträtin Claudia Schmidt und Planungsstadtrat Johann Padutsch gaben gemeinsam mit Umweltminister Niko Berlakovich den Steg frei. Hunderte Salzburger feierten die neue Salzach-Querung, Prälat Hans-Walter Vavrovsky und der evangelischer Pfarrer Tilmann Knopf segneten den Steg. Konsequenter Weg „Was den Ausbau des Rad- und Fußgängernetzes betrifft, verfolgt die Stadt Salzburg nun schon seit Jahrzehnten einen konsequenten Weg. Man könnte auch sagen, die jährliche Radwegemillion hat schon Tradition“, betonte Bürgermeister Heinz Schaden, selber ein begeisterter und überzeugter Radfahrer, in seiner Begrüßungsansprache. Mit der neuen Salzachquerung werde nun ein weiterer wichtiger Schritt im städtischen Radwegeprogramm umgesetzt. Immerhin verringert sich dadurch die Wegstrecke zwischen den beiden Stadtteilen Aigen und Josefiau um mehr als zwei Kilometer. „Diese Abkürzung wird daher auch viele Anrainer motivieren, auf das Auto zu verzichten“, hofft Schaden, „die Gesamtkosten für den Steg in Höhe von 3,6 Millionen sind mehr als gut investiert.“ Für kurze Wege in der kleinräumigen Stadt „Der Wilhelm-Kaufmann-Steg trägt die Menschen nicht nur sicher über den Fluss, er verbindet sie auch und lässt die beiden Stadtteile Aigen und Josefiau zusammenwachsen“, erklärte Baurätin Claudia Schmidt. Die Vorteile lägen auf der Hand: Kinder können nunmehr im kurzen Weg eine Schule im anderen Stadtteil besuchen, Schulsprengel wachsen damit zusammen; für die Bewohner auf beiden Seiten verkürzt sich ein Arbeitsweg, der tägliche Einkauf oder einfach nur ein kleiner Ausflug auf die andere Flussseite. „Der Steg ist ein Garant für die Umsetzung der kurzen Wege in unserer kleinräumigen Stadt“, meinte die Politikerin, „aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachtet, ist er auch ein optischer Lichtblick, der ästhetisch in die Landschaft ragt und die wechselnden Farben des Flusses widerspiegelt“. Zwingendes Projekt mit besonderem Namenspaten 'Als sich vor rund fünf Jahren Velo-club und Elternvertreter erstmals für die Errichtung des neuen Stegs stark gemacht haben, war ihnen die Unterstützung des Planungsressorts sicher“, erinnerte sich Planung-Stadtrat Johann Padutsch, „dass wir aber schon ein Jahr später im Vorfeld der Budgetverhandlungen einen politischen Konsens für die Umsetzung erreichen konnten, hat uns dann doch positiv überrascht“. Die rasche Umsetzung zeige, wie zwingend die Vorteile des Projektes und seiner Auswirkungen für die Radfahrer- und hoffentlich auch bald Fußgänger-Hauptstadt Salzburg seien. Speziell ging Padutsch auf die Namensnennung nach dem Maler und Entwicklungshelfer Wilhelm Kaufmann ein, der unter anderem die Städtepartnerschaft mit Singida gegründet hat. „Besonders freut mich der Umstand, dass der Steg den Namen dieses großen und besonderen Salzburgers trägt, der das Verbindende ein Leben lang in seinem Wesen und Wirken getragen hat“, freute sich Padutsch, „eine schöne und wichtige Geschichte für uns und Salzburg.' Klimaschutz Gebot der Stunde “Klimaschutz im Verkehr ist ein Gebot der Stunde“, erklärte Berlakovich, „Radfahren ist aktiver Klimaschutz und hat ein enormes Potential, denn die Hälfte aller Autofahrten ist kürzer als fünf Kilometer.“ Darum freue es ihn, dass mit finanzieller Unterstützung von klima:aktiv mobil ein wichtiger Lückenschluss und eine Attraktivierung des Radverkehrsnetzes in der Stadt Salzburg gelungen sei. Das Lebensministerium unterstützt mit dem klima:aktiv mobil Förderprogramm Städte, Gemeinden und Betriebe bei Radverkehrsmaßnahmen. Insgesamt wurden mit 20 Mio. Euro Fördermittel bereits 96 Mio. Euro an Investitionen in den Radverkehr ausgelöst. Die Maßnahmen der 550 Radprojekte sparen pro Jahr rund 69.000 Tonnen CO2 ein und sichern rund 1.100 green jobs. Menschenkette verbindet Stadtteile Die SchülerInnen der Volksschulen Josefiau und Aigen symbolisierten beim Eröffnungsfest mit einer Menschenkette die Verbindung der beiden Stadtteile, ehe phantastische Stelzengeher mit großen Schritten den Steg eroberten. Hunderte Salzburger nutzten beim Eröffnungsfest die Möglichkeit, sich über E-Mobilität zu informieren oder ihr Rad einem Gratis-Check zu unterziehen. Alphornbläser Fritz Moßhammer, Libertango und die Trachtenmusikkapelle Aigen sorgten für einen bunten Nachmittag, bei dem einer der Höhepunkte eine spektakuläre Übung der Berufsfeuerwehr in Zillen auf der Salzach war. Das Rennen zwischen E-Car (Kabarettist Edi Jäger) und E-Bike (Schauspielerin Dorith Eihlers) zeigte klar die Vorteile des neuen Rad-Stegs auf. Bei gleichzeitigem Start beim Bewohnerservice Aigen waren Eihlers und Jäger fast zeitgleich im Ziel, dem Vita-Club-Parkplatz an der Alpenstraße. Gesponsert wurde die Veranstaltung von Hauptsponsor SCA, Leiner, Alpina eyewear & helmets, BAWAG/PSK, Electrodrive, Progress und der Interessensgemeinschaft Salzburg-Süd.

Datum: 2011-09-16


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