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Rupertikirtag / Gautschen

Das Gautschen ist ein bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgbarer Brauch der Buchdrucker, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie in einer Bütte untergetaucht und auf einen nassen Schwamm gesetzt wird. Als Abschluss wird den Gautschlingen der Gautschbrief überreicht. In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der Begriff „Gautschen“ den ersten Entwässerungsschritt nach dem Schöpfen des Papiers, das Ablegen des frisch geschöpften Papierbogens vom Sieb auf eine Filzunterlage. Heute, Samstag zelebrierte das Gautschen am Salzburger Rupertikirtag.

Datum: 2017-09-23


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