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Porsche Sprint Challenge Central Europe / Tor Poznan 2021

Porsche Sprint Challenge Central Europe / Tor Poznan 2021


Nichts für schwache Nerven


Fortsetzung der Punktejagd in Polen: Nach den Events der Porsche Sprint Challenge Central Europe (PSCCE) in Österreich und der Slowakei ging es im Markenpokal auch am Kurs von Tor Poznań heiß her.


- Fast/Werndl (GT3) und Jerich/Greif (GT4) bleiben in den Sprints ungeschlagen

- Grandioser Heimsieg für Dziwok (mit Janits) im Langstreckenrennen

- Fortsetzung nach der Sommerpause am Hungaroring (13./14.8.)


Bei besten Wetterbedingungen ging auf Polens größter Rennstrecke, Tor Poznań, am Samstag der dritte Renntag der Porsche Sprint Challenge Central Europe 2021 vonstatten. Für Veranstalter Lechner Racing war das ein mannschaftlicher Kraftakt, denn die Salzburger Motorsportéquipe setzte am selben Wochenende auch Teams in der International GT Open und im Porsche Carrera Cup France ein. Die Teilnehmer der Porsche Sprint Challenge drückten ihren „Teamkollegen“ aus der Ferne bei bester Stimmung im PSCCE-Paddock die Daumen.


Die Rennen

Diesmal übernahm Max Werndl (GER) die Rolle jenes Piloten im Team von Keep It Gold Racing, der im ersten Rennen des Wochenendes die Kohlen aus dem Feuer holen sollte. Dem Tabellenführer gelang das in äußert souveräner Manier. Werndl dominierte die Klasse der GT3 Cup-Boliden und siegte mit über einer halben Minute Vorsprung auf den besten ProAM-Fahrer des Wochenendes, Markus Sedlmaier (GER, Kremer Racing).


Wesentlich gedrängter zur Sache ging es wie gewohnt in der GT4 Clubsport-Wertung. Zwar siegte zum dritten Mal in dieser Saison Jonas Greif (GER) aus dem Junior Team Central Europe, doch Lokalmatador Franz Dziwok (POL, FA1 Racing) ließ nicht locker und setzte Greif insbesondere im letzten Renndrittel massiv unter Druck. Am Zielstrich trennte die beiden nicht einmal eine halbe Sekunde. Rang 3 holte sich Dziwoks Kontrahent um den ProAM-Titel, Leo Willert (AUT, Heizer Monkeys Racing Team), der wiederum die Gruppe Walenda, Mrugalski, Bönighausen und Ziemian hinter sich ließ.


Freddy Fast (AUT, Keep It Gold Racing) wollte sein Sprintrennen ähnlich souverän wie Werndl über die Bühne bringen. Er bekam es jedoch mit Namensvetter Freddy Kremer (GER, Kremer Racing) zu tun, der nicht nur die schnellste Rennrunde fuhr, sondern in Runde 13 nach einem kurzen Ausrutscher von Fast auch die Führung übernahm. Allerdings blieb es ein kurzes Vergnügen für Kremer. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad auf einer herausfordernden Rennstrecke, die keine Verschnaufpausen zulässt, schlich sich auch bei ihm ein Fehler ein. So schnappte sich Fast erneut die volle Punkteausbeute und folgt damit Teamkollege Werndl im Gleichschritt zum nächsten Event nach Budapest.


Etwas klarer die Verhältnisse bei den GT4 in Rennen 2: Frederick Jerich (AUT, Junior Team Central Europe) tat ebenfalls das, was er schon das ganze Jahr über machte. Von der Klassen-Poleposition weg teilte er sich die Michelin-Slicks ideal ein und wehrte sich so erfolgreich gegen Franz Dziwok, der erneut als Zweiter gewertet wurde. Als Dritter klassierte sich Jakub Litwin (POL, Auto Dusza), der bei seinem ersten Auftritt in der PSCCE gleich einmal Tafelsilber sammelte. Wie schon in Rennen 1 war Blazej Mrugalski (POL, Netbox Racing) schnellster AM-Fahrer.…


Fotos: Lechner Racing - PSCCE

( Zusatz / Fotos: Bei Bildmaterial von Dritten, ist keine Verkauf, bzw. Übermittlung von Originalen möglich. )

Fotos von: Lechner Racing - PSCCE

Datum: 2021-07-10


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