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Peter Treichl / SCHLUSSMACHER

Peter Treichl aus Salzburg betreibt eine Trennungsagentur +++ DEN „SCHLUSSMACHER“ GIBT ES WIRKLICH +++ Erfahrung kann man Peter Treichl  aus Salzburg nicht absprechen. +++ Zum einen betreibt er seit 20 Jahren mehrere Partnervermittlungsagenturen. Zum anderen hat er durch seine dreimonatige Ehe mit Michaela Zadrazil, die sich einen gewissen Ruhm von einem Techtelmechtel mit Ottfried Fischer eingefangen hat, Höhen und Tiefen von Beziehungen kennengelernt. +++ Jetzt hat er seine Idee, die lange bevor des den Film „Der Schlussmacher“ im Kino gab, geboren wurde, in die Tat umgesetzt. Peter Treichl kommt, wenn die Liebe geht. Er ist im deutschsprachigen Raum als „Schlussmacher“ unterwegs. +++ Wenn der auffällige Smart vor der Wohnung parkt, passiert laut Treichl meist das, was schon längst überfällig ist. „Gut zwei Drittel der Verlassenen sind über die Trennung erleichtert und fanden selbst einfach nicht den Mut zu Beenden“, räumt der Schlussmacher gleich vorab mit moralischen Bedenken auf. +++ 70 bis 130 Euro kostet es, wenn Peter Treichl die Aufgabe übernimmt. Dabei gibt es drei verschiedene Trennungsoptionen. Paket eins ist die „Gelbe Karte“. Dabei wird der Partner persönlich verwarnt und zugleich aufgefordert, Änderungen herbeizuführen, um die kriselnde Beziehung zu retten. Paket zwei ist das Schluss machen via Telefon oder Brief. Bleibt noch Paket drei. Nach zweieinhalb Monaten und ein paar Dutzend erfolgreich absolvierter Trennungen das beliebteste Paket: Der persönliche Besuch vom „Schlussmacher“. Inkludiert ein klärendes Gespräch samt Übergabe eines Paketes: Entweder mit Schnaps, Süßigkeiten, Champagner oder auch nur einem Päckchen Taschentücher. Auf Wunsch nimmt er gleich die Wohnungsschlüssel ab oder tauscht persönliche Gegenstände aus. +++ Übrigens: Väter oder Mütter, die mit Partnerwahl ihres Nachwuchses nicht einverstanden sind, haben keine Chance: „Ich arbeite nur im Auftrag von einem der beiden Partner“, versichert der Anti Amor. +++ Dass er die Verlassenen gleich eins zu eins in die Kartei seiner Partnervermittlung übernehmen will, bestreitet er ebenfalls. „Die Leute brauchen ihre Auszeit“. Er muss es wissen. Seit seiner Scheidung sei er Single – und glücklich.

Datum: 2013-08-05


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