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Festspieltreiben beidseits der Salzach / Salzburger Festspiele 2013 - Salzburg-Cityguide

Noch bevor Freitag Salzburg´s neugewählter Landeshauptmann erstmals zusammen mit Festsielpräsidentin Helga Rabl Stadler (in Trauer – ihre Mutter Rosa starb am Donnerstag), Bundespräsident Heinz Fischer und Festspielredner Jose Antonio Abreu die heurigen Sommerfestspiele in Salzburg eröffnet, läuft das Festspieltreiben auf Hochtouren. +++ Schausplatz eins: Stefan Zweig Center in der Edmundsburg am Mönchsberg. Der irische Schriftsteller John Banville darf sich nicht nur über die Urkunde mit der Besiegelung der Zuerkennung des „Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur 2013“ aus den Händen von Bundesministerin Claudia Schmied freuen, sondern auch über eine Neuerung. „Alle, die mit einem Staatspreis ausgezeichnet werden, bekommen jetzt einen eigens designten rot-weiß-roten Schal“, so die Ministerin und musste eingestehen, etwas übersehen zu haben. In beinahe allen Werken von John Banville spielen Gin und Whisky eine tragende Rolle. „Den haben wir leider nicht beim Empfang nachher“, so die Ministerin. +++ Schausplatz zwei: Die Gala der Internationalen Salzburg Association – kurz ISA – auf Schloss Leopoldskron. Freunde Salzburgs – unter ihnen Wolfgang Porsche, Gabriela Begum Inaara Aga Khan mit Mutter Renate Thyssen Henne und deren Mann Ernst Theodor Henne,  die Mediamarkt-Gründer Erich und Helga Kellerhals, Münchens Brauereimagnat Dieter Soltmann mit Ehefrau Ursula, Wolfgang und Maria Wille (Cafe Dallmayr München) oder Österreichs Vizekanzler Michael Spindelegger („Wir haben derzeit Wahlkampf, dennoch sollten sich ein paar Tage Urlaub in Salzburg ausgehen), die ihrerseits Freunde für Salzburg begeistern wollen. Wolfgang Porsche: „Ich lade meine Freunde nach Salzburg ein und hoffe, dass der Funke überspringt. Was bislang nicht selten der Fall war“. Zufrieden auch Gastgeber Landeshauptmann Wilfried Haslauer (zugleich auch Präsident der ISA und somit Gastgeber des Abends) mit Lebensgefährtin Christina Rößlhuber : „Natürlich ist Salzburg derzeit ein bisschen im Ausnahmezustand, aber wir sind Gastgeber auf hohen Niveau“. Bei Prachtwetter im herrlichen Schlossgarten stand Festspiel- und Businesstalk im Vordergrund, ehe Sepp Schellhorn mit einem – logischerweise – typischen Salzburger Menü („Ich habe mich bemüht, nur Zutaten aus der Umgebung zu verkochen“) zum Dinner rief. Marinierter Zander, Salzburger Rinderfilet und Apfeltorte. Da musste auch Salzburg´s Society Grand Dame Mammarazza Manni Sayn Wittgenstein-Sayn ihre Kamera auspacken und sich unter die Fotografen mischen. Attestiert von Sohn Peter, dessen Frau Sunnyi Melles sich währenddessen beim kunstsinnigen Treff in +++ Schausplatz drei – unterhielt. Edelgalerist Thaddaäus Ropac lud zum 30 jährigen Galeriejubiläum in seine beiden Salzburger Standorte. „Mein Flagschiff ist allerdings meine Galerie in Paris – 4.700 Quadratmeter groß“, so der gebürtige Kärntner, der über die Jahre zu einem Top-Player der internationalen Kunstliga aufgestiegen ist. Heuer steht seine Festspielausstellung ganz im Zeichen des österreichischen Künstlers Erwin Wurm (wird außerdem dieses Wochenende in Salzburg mit dem österreichischen Staatspreis ausgezeichnet). Mit einer Performance erwies Ropac dem Künstler in der Nacht auf Freitag eine ganz besondere Ehre. Gemeinsam mit Burgtheaterdirektor Matthias Hartmann, Ex- Jedermann Nicholas Ofczarek und den Bühnenstars Oliver Masucci und Katja Hofmann präsentierte er in seiner Ausstellungshalle eine Wortskulptur unter dem Namen „Das Kleine im Großen, das Große im Kleinen und das Kleine im Kleinen“. Viel Applaus auch von Künstlerkollegen Arnulf Rainer und Bariton Thomas Hampson, der nach einigen Jahren Abstinenz heuer wieder bei den Festspielen zu sehen ist.

Datum: 25.07.2013


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