UP-2-DATE

 
Grafikpunkt
Salzburg-Cityguide - Fotoarchiv - 11_09_22_rupertikirtag_wild_007.jpg

Der Rupertikirtag

Fotos: www.wildbild.at - atmet Geschichte in jedem Zentimeter Am Rupertikirtag hat jeder eine Geschichte zu erzählen. Sei es am Bauernmarkt auf dem Mozartplatz, wo Werner Mitteregger seinen Rupertilikör verkauft. Das Rezept sei mindestens 50 Jahre alt, verrät er und er habe es übernommen. Nur 50 Flaschen, also eine Kiste würden pro Tag verkauft. “Wenn der Likör aus ist, ist er aus. “ Oder bei den Fahrgeschäften. Die Schaustellerfamilien sind alle untereinander verwandt. Die historischen Fahrgeschäfte sind oft nur mehr am Rupertikirtag im Einsatz. Isabella Gschwandtner und Irmi Gschwandtners Kinderfahrgeschäfte sind über 40 Jahre alt. “Die will auf den anderen Märkten keiner mehr. Da muss alles neu sein.” Im Zentrum der Salzburger Altstadt, am Rupertikirtag passen genau diese Ringelspiele perfekt her, so wie das Pferdekarussell von Thomas Racz, das es auch Anna Sigl angetan hat, die sich nicht vorstellen kann, einen Rupertitag zu versäumen. Sie steht bis spätabends am familieneigenen Trumer-Stand. Josef Gliers Mutter war eine der Mitbegründerinnen des Rupertikirtags. Sein Kinderkarussell hat über 60 Jahre am Buckel. Und auch bei den Süsswarenbuden steht oft schon die zweite und dritte Generation hinter dem Tresen.  Julia Kneidl verkauft Fisch und Caroline Barta Schokofrüchte. Bei den Gliers hat der Name ebenso Tradition: Vater Ludwig der XI und Sohn Ludwig XII findet man zwischen Mandeln und Zuckerwatte. Und auch beim Fototermin an der Geisterbahn ist das erste, was Vater Wolfgang Ratkowski erzählt: “Meine Tochter Kathrin muss mit aufs Bild. Sie wird den Betrieb übernhemen.” Damit ist sichergestellt: Den Rupertikirtag wird es in dieser Form noch Jahrzehnte geben.

Datum: 2011-09-22


UP-2-DATE

Grafikpunkt