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Buhlschaft / Bella Garanca – Donna Anna / Thomas Hampson – Salzburger Festspiele 2013

Buhlschaft: Eine Lederhose macht noch keine Tracht +++ Die Tradition wird fortgesetzt, am Outfit selber mangelt es aber noch gehörig. Was Ben Becker in den letzten Jahren vormachte, setzt jetzt Jedermann-Buhlschaft Brigitte Hobmeier (hat in Salzburg mittlerweile den Spitznamen „Red Buhl“) jetzt fort. Ohne Lederhose geht gar nichts. Donnerstag abends nach der Jedermann-Aufführung zeigte sie sich erstmals vor dem Festspielhaus in der Krach-Ledernen. Freilich, echte Trachten-Experten werden da wohl ein bisschen die Nase rümpfen. Braune Stiefel, Hut im Panama Style und schwarzer Blazer sind da ein absolutes No Go. +++ Bella Garanca und Donna Anna +++ Hartnäckige Gerüchte, Elina Garanca und Anna Netrebko seien nicht die besten Freundinnen, sollten seit dem Premierenkonzert der schwangeren Sängerin in Salzburg endgültig widerlegt sein. Unter jenen 2.500 Besucher, die Donnerstag abends beim vom Ricardo Muti dirigierten Konzert nicht nur der Stimme der schwangeren Operndiva lauschten,  sondern auf den noch kaum erkennbaren Babybauch ((Baby Nummer zwei soll Ende des Jahres das Licht der Welt erblicken und Salzburg ist eine der letzten Konzertstationen vor der Babypause) blickten war auch Anna Netrebko. Die russische Nummer eins der Opernwelt hatte zuvor noch alle Mühe, sich den Weg durch das Publikum im Festspielhaus zu bahnen. Oftmals lief sie Gefahr, dass in dem Gedränge jemand über ihre auffallend lange Schleppe stolpert. Am Wochende nehmen beide Superstars Abschied von den Festspielen. Anna Netrebko ist Sonntag abend noch einmal live zu sehen. Elina Garanca singt heuer noch zwei Mal bei den Festspielen. Weiters unter den Gästen: Eliette von Karajan – feierte Tags zuvor ganz im Stillen ihren Geburtstag im Goldenen Hirschen und schlich auch beim Konzert durch den Hintereingang fast unerkannt ins Festspielhaus. Ebenfalls fast unerkannt unter den Gästen: Andrea Gräfin Herberstein sowie die Autoverleiher Regine und Erich Sixt. +++ Ein Vierteljahrhundert Thomas Hampson +++ Thomas Hampson, zusammen mit Jonas Kaufmann heuer die gefeierten Stars bei „Don Carlo“ hat wohl allen anderen Festspielkünstlern etwas voraus. Donerstag abends blickte er mit Freunden in seinem Stammhotel „Vollererhof“ in Puch bei Salzburg auf ein Vierteljahrhundert Salzburger Festspiele zurück und verriet ein kleines Geheimnis. „Ich bin wohl der einzige, der im Festspielhaus je `Edelweiß“ aus `Sound of Music“ gesungen hat.“ Allerdings vor einer überschaubaren Kulisse. Genauer gesagt nur vor Dirigent James Levine. Der bestellte 1985 den damals noch weitgehend unbekannten Bariton zum Vorsingen nach Salzburg. Dann nahm alles seinen Lauf und 1988 debitierte er bei den Festspielen. „Ich liebe „Sound of Music“ und habe den Film mindestens schon zwanzig Mal gesehen. Aber genau liebe ich Salzburg. Sollte ich einmal kein Engagement mehr hier haben, ich komme auch so, egal wie viel die Festspielkarten kosten“. Dann lies er sich von seinen Gastgebern, den Vollererhof-Chef Julia und Christian Scheck mit dem verwöhnen, was er an Salzburg ebenfalls liebt: Backhenderl, Eierschwammler und Tafelspitz.

Datum: 2013-08-15


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