Sommerszene Salzburg 2017

Sommerszene Salzburg 2017
20. Juni - 01.Juli 2017


DAS PROGRAMM

Als ein Fest der performativen Künste stellt die Sommerszene Salzburg auch in diesem Jahr an zwölf Tagen die inhaltliche und ästhetische Vielfalt der Bühnenkünste eindrucksvoll ins Zentrum. Internationale und österreichische Choreographen, Theatermacher und Musiker präsentieren in ihren Tanzstücken und Performances zeitgenössisches darstellendes Kunstschaffen und eröffnen neue Fragestellungen zu gesellschaftspolitischen Themen und sozialen Prozessen. Gezeigt werden unter anderem fünf Österreich-Premieren und drei für das Festival konzipierte Uraufführungen. Im Rahmen einer Präsentation stellte Intendantin Angela Glechner gemeinsam mit Künstlern des Festivals das diesjährige Programm vor.


Die franko-kanadische Tanz-Ikone Louise Lecavalier bringt zur Eröffnung der Sommerszene ihr virtuoses Stück Battleground ins republic. In dem europaweit bejubelten Doku-Theater Clean City der griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris erzählen fünf Migrantinnen mit Witz und Chuzpe von ihrem Alltag als Reinigungskräfte. Das Salzburger Kollektiv ohnetitel lädt in Gärten von Gestern zu einem poetischen Spaziergang in den Kommunalfriedhof, bei dem kollektives und individuelles Erinnern thematisiert wird.


+++   IKONEN DER ZEIT

Mehrere Arbeiten einzigartiger Künstler und stilprägender Ikonen der Tanz- und Musikgeschichte zeigen die Bedeutung ihres Kunstschaffens.

Louise Lecavalier, franko-kanadische Tanz-Ikone und ehemalige Frontfrau von La La La Human Steps, eröffnet mit ihrem aktuellen Werk Battleground das Festival: Inspiriert von Italo Calvinos Der Ritter, den es nicht gab begibt sie sich mit dem Tänzer Robert Abubo und dem Musiker Antoine Berthiaume in ein Universum aus vibrierendem Tanz und pulsierenden Klängen. Mit ihrem virtuos inszenierten und interpretierten Abend stellt Louise Lecavalier, die zuletzt 2012 mit So Blue bei der Sommerszene gastierte, einmal mehr ihre künstlerische Einzigartigkeit unter Beweis. (Österreich-Premiere – Di 20. und Mi 21. Juni, 20.00 Uhr, republic)

Der Katalane Pere Faura interessiert sich in seiner choreographischen Collage No Dance, No Paradise für legendäre Soli der Tanzgeschichte von Gene Kelly, Anne Teresa De Keersmaeker, Anna Pavlova und John Travolta. Seine Interpretationen von Singing in the Rain, Fase, Schwanensee und Saturday Night Fever sind symbolische Gesten der Anerkennung und Bewunderung seiner persönlichen Ikonen. Gleichzeitig schafft Pere Faura eine humorvolle wie einende Verbindung zwischen Populär- und Hochkultur und ergänzt Momente der kollektiven Erinnerung mit ungewöhnlichen Aspekten. (Österreich-Premiere – Do 22. und Fr 23. Juni, 20.00 Uhr, ARGEkultur)

Wie können Emotionen in ihrer Unmittelbarkeit dargestellt werden? Zum Soundtrack von David Bowie erkunden vier Tänzer in Claire Croizés aktueller Produktion EVOL ihre eigene Bewegungssprache und Musikalität als Resonanzraum: Ausgehend von Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien verbindet die französische Künstlerin in einer komplexen Anordnung choreographische Elemente zu einer poetischen und berührenden Geschichte von Leben, Freude und Verzweiflung. (Österreich-Premiere – Sa 24. Juni, 20.00 Uhr, republic)

Mit ihrem Meisterwerk Built to Last kehrt die US-amerikanische Tänzerin und Choreographin Meg Stuart nach Salzburg zurück: Eine Meta-Komposition aus klassischen und zeitgenössischen Stücken der Musikgeschichte bringt die fünf Performer in sich permanent verändernde Situationen und Bewusstseinszustände. Mit ihrer unverwechselbaren Tanzsprache setzt Meg Stuart eine faszinierende Zeitmaschine aus Bewegungen, Requisiten und Textelementen in Gang, die jeglichen Anspruch an Universalität hinterfragt. (Mi 28. und Do 29. Juni, 20.00 Uhr, republic)


+++   FRAGEN ZUR GEGENWART

Einmal mehr sind einige Produktionen neuen Aspekten zu gesellschaftspolitischen Themen und sozialen Prozessen gewidmet und befassen sich mit aktuellen Phänomenen und Fragestellungen unserer Zeit.

Die rechtsextremen Parteien Europas wollen den Kontinent von Migranten „säubern“ – aber wer macht in Europa eigentlich sauber? In ihrem Theater des Realen gehen die griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris in dem europaweit gefeierten Abend Clean City Stereotypen auf den Grund und lassen sie von denjenigen neu definieren, die die eigentlichen Experten sind: die Reinigungskräfte Athens, weibliche Migrantinnen verschiedener Generationen, die mit Witz und Chuzpe aus ihrem Leben erzählen. (Österreich-Premiere – Mo 26. und Di 27. Juni, 20.00 Uhr, Schauspielhaus Salzburg)

Für Kultfiguren und Sympathieträger des 20. und 21. Jahrhunderts interessiert sich das spanisch-österreichische Künstlerpaar Navaridas & Deutinger. In Pontifex dient ihnen Papst Franziskus als Projektionsfläche für einen choreographischen Diskurs, der das Verhältnis zwischen Geste und Wort, Außen- und Innenwahrnehmung sowie Exponiertheit und Fragilität auslotet. (Uraufführung – Di 27. und Mi 28. Juni, 20.00 Uhr, ARGEkultur)

Mit BADKE feierte sie bei der Sommerszene 2015 einen umjubelten Erfolg, nun präsentiert Rosalba Torres Guerrero auf Einladung von SEAD – Salzburg Experimental Academy of Dance und der Sommerszene ihr Stück Long Past: Tänzer der Kompanie Bodhi Project erzählen die Geschichte vom individuellen Erwachen in den Resten einer Welt, die nicht mehr zu bestehen scheint, und dem Versuch, von Neuem eine Gemeinschaft zu entwickeln. (Uraufführung – Fr 30. Juni, 18.00 und 20.00 Uhr, ARGEkultur)


+++   REFLEXIONEN IM STADTRAUM

Auch in diesem Jahr zeigt die Sommerszene Präsenz im öffentlichen Raum: Gemeinsam mit dem Publikum begibt sich das Salzburger Kollektiv ohnetitel in ihrem eigens für die Sommerszene konzipierten Projekt Gärten von Gestern zum Kommunalfriedhof. Dort erwartet die Zuschauer ein geführter Spaziergang mit einer Musikkapelle, zehn Grammophonen, fünfzehn lebenden Bildern und 213 Fotos, der auf poetische Weise unsere kollektive und individuelle Erinnerung inszeniert. (Uraufführung – Mi 21. und Do 22. Juni, Sa 24. und So 25. Juni, 17.00 und 19.00 Uhr, Kommunalfriedhof Salzburg)

Am Alten Markt wirft der japanische Performer Michikazu Matsune gemeinsam mit SEAD-Studierenden in What The Hell einen humorvollen Blick auf unsere heutige Welt in ihrer Hoffnungslosigkeit und mit ihren ungelösten Problemen: Die performative Intervention überrascht mit absurden Aktionen und irrationalen Gesten in den scheinbar sicheren Zonen, in denen wir leben. (Uraufführung – Fr 23. Juni, 18.00 Uhr, Sa 24. Juni, 11.00 Uhr, Mo 26. Juni, 18.00 Uhr, Alter Markt)


+++   TRADITION UND MODERNE

Zum Abschluss der Sommerszene hinterfragt der österreichische Shootingstar Simon Mayer in seiner tänzerisch-musikalischen Performance Sons of Sissy lustvoll unser Verhältnis zur Tradition und was von ihr noch übrig ist. Die vier Performer und Musiker bedienen sich auf experimentelle Weise bei ruralem Brauchtum, überlieferten Gruppentänzen und zeremoniellen Praktiken und schaffen eine gewitzte wie kluge künstlerische Neuinterpretation von tradierten Bedeutungszuschreibungen jenseits von Kategorisierungen und Schubladendenken. (Sa 1. Juli, 20.00 Uhr, republic)


Das gesamte Programm und weitere Informationen finden Sie unter: www.szene-salzburg.net


KONTAKT:
vielseitig kommunikation Valerie Besl
Neubaugasse 8/2/1, 1070 Wien
Tel.: +43 1 522 4459 10
M.: +43 664 / 8339266
valerie.besl@vielseitig.co.at
www.vielseitig.co.at

 

 

 

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