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EC Red Bull Salzburg
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Red Bulls nach Sieg im Entscheidungsspiel gegen KAC im Halbfinale
Was für ein Viertelfinale! Der EC Red Bull Salzburg gewann das siebente und alles entscheidende Spiel gegen den EC-KAC in der ausverkauften Salzburger Eisarena mit 4:2 und steigt damit ins Halbfinalfinale der Erste Bank Eishockey Liga auf.
Spannender geht nicht! Das siebente Spiel der Viertelfinalserie musste über den Aufsteiger ins Halbfinale entscheiden, und so gingen beide Teams mit eben dieser Entschlossenheit in die Begegnung. Die Red Bulls, heute ohne Matthias Trattnig (Gesperrt), Willi Lanz (rekonvaleszent) und Kelsey Wilson (Knieverletzung), übernahmen gleich die Initiative und stellten auf Offensive. Beide Teams agierten dennoch sehr vorsichtig und hielten sich mit Strafen zurück. Die erste gute Chance hatte ausgerechnet bei einem Salzburger Powerplay ein Klagenfurter Stürmer, der nach kurzem Sololauf von Goalie Reinhard Divis gestoppt wurde. Kurz danach traf Thomas Koch mit einem schönen Schuss aus mittlerer Distanz zum in der ausverkauften Eisarena viel umjubelten 1:0. Nur drei Minuten später legte Manuel Latusa aus einem Gestocher vor dem KAC-Tor nach und stellte auf den 2:0-Pausenstand. Guter Start für die Red Bulls!
Im zweiten Abschnitt hieß es ab der 25. Minute höchste Konzentration für die Red Bulls, die zwei komplette Minuten in numerischer 3:5-Unterzahl überstehen mussten. Aber die Red Bulls warfen sich in jeden Schuss, zudem entschärfte Reinhard Divis einige Top-Chancen der Gäste. Mit dem Ende des Salzburger Unterzahlspiels mussten fast im Gegenzug die Klagenfurter mit einem Mann weniger auskommen, und Marco Pewal nutzte diesen Vorteil, zog aus gut acht Metern von halblinker Position ab und fixierte die 3:0-Führung. Der KAC blieb aber dran, verschärfte sein Forechecking, und als die Salzburger einmal nicht aufpassten, war Dieter Kalt zur Stelle und verkürzte für den KAC. Der hatte durch diesen Treffer Aufwind und kam in den letzten Minuten des zweiten Abschnitts noch zu einigen gefährlichen Szenen. Es hieß aufmerksam bleiben!
Im Schlussdrittel wurde es noch spannender. Und zwar nach dem KAC-Anschlusstreffer von Jeff Shantz schon in der 44. Minute. Nun hieß es noch mehr aufpassen bzw. keine Fehler machen, denn die Klagenfurter setzten alles auf eine Karte und stürmten was das Zeug hielt. Es entstanden nun in einem mitreißenden Spiel Torchancen auf beiden Seiten, jeder Schuss hätte das Spiel entscheiden oder ihm eine neue Wende geben können. Mit fortlaufender Spieldauer kontrollierten die Red Bulls aber die Scheibe immer mehr, und mit dem Treffer ins leere Tore von Jonathan Filewich zum 4:2-Endstand war dann alles entschieden. Die Red Bulls stehen damit nach einer unglaublichen Viertelfinaleserie, in der sie vom Heimpublikum frenetisch angefeuert wurden, wieder im Halbfinale. Aber bis dahin war es ein hartes Stück Arbeit, weiß Salzburgs erleichterter Head Coach Pierre Pagé: „Wir haben alles mobilisiert und uns nur auf die Spiele fokussiert. Heute hat einfach jeder Spieler seinen Job gemacht, alle haben von der ersten Sekunde an konzentriert gearbeitet. Und mit dem Vorsprung aus der ersten Hälfte des Spiels haben sich die Jungs diesen Sieg auch schwer verdient.“
Respekt gilt es aber auch dem KAC zu zollen, der in allen Belangen ein ebenbürtiger Gegner war. Nach dem Sieg des KAC im Vorjahresfinale, das auch über sieben Spiele ging, war das Glück des Tüchtigen diesmal aber auf Seiten der Red Bulls.
ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA | 7. Viertelfinalspiel
EC Red Bull Salzburg – EC-KAC 4:2 (2:0, 1:1, 1:1)
Tore: Koch (10.), Duncan (13.), Pewal (28./PP), Filewich (60./EN) resp. Kalt (37.), Shantz (44.)
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