Stift Sankt Peter.

Die Erzabtei St. Peter in der Salzburger Altstadt ist das älteste bestehende Kloster im gesamten deutschen Sprachraum und eine von neun Erzabteien weltweit. Gegründet um 700, leben hier noch heute Benediktinermönche nach den Beneditkusregeln. Im Winter bezaubern die Adventkonzerte im Romanischen Saal des Stiftes und im Sommer finden Salzburg-Besucher in den alten Gemäuern Ruhe.

Damals.

Im Jahre 696 gründete der heilige Abt Rupert die Mission St. Peter in Salzburg. Aller Wahrscheinlichkeit gab es bereits an derselben Stelle einen kirchlichen Bau, der wohl auf das fünfte Jahrhundert zurückgeht und vermutlich von einer kleinen romanischen Mönchsgemeinschaft erbaut wurde. Bis 1100 blieb das Stift St. Peter Residenz des Salzburger Erzbischofes, obwohl das Amt von dem Abt bereits von jenem des Bischofs getrennt war. Das Stift fungierte als Mittelschule, das wegen seiner sehr guten Schreibschule bekannt wurde. Zudem ist das Stift St. Peter das Mutterkloster der Benediktinerabtei Admont in der Steiermark: 1074 wurden zwölf Mönche von St. Peter nach Admont geschickt, um dort ein Klosterleben zu beginnen. Im 17. Jahrhundert wurde von Erzbischof Paris von Lodron die Benediktiner Universität Salzburg gegründet – sie war bis zu ihrer Schließung 1810 eng mit dem Stift St. Peter verbunden. 1927 wurde St. Peter zur Erzabtei erhoben, während der Zeit des Nationalsozialismus wurden die Mönche des Klosters vertrieben, das Kloster allerdings nicht aufgehoben. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrten die Mönche in das Kloster der Stadt von Mozart zurück.

Heute.

Derzeit zählt der Konvent 28 Mitglieder. Besucher können nach vorheriger Anmeldung und Absprache am Chorgebet sowie an den Gottesdiensten in der Marienkapelle und in der Stiftskirche teilnehmen.

Im Inneren der Kirche ist die romanische Bauform des Gebäudes noch gut erkennbar, die vielen Altäre versetzen in die Rokoko-Zeit. Einige davon gehen auf den „Kremser-Schmidt“, auf Martin Johann Schmidt, einen der bekanntesten Architektur- und Altarbildmaler des 18. Jahrhunderts zurück. Die beiden großen Renaissance-Kronleuchter aus dem frühen 17. Jahrhundert sind ebenfalls recht imposant – sie waren ein Geschenk des Fürsterzbischofes Wolf Dietrich. Im rechten Seitenschiff der Kirche finden Besucher eine Marmorplatte, die an Wolfgang Amadeus Mozarts Schwester „Nannerl“ erinnert sowie das Grab des Feldherren Hans Werner von Raitenau – der Vater des Fürsterzbischofes Wolf Dietrich.

 

Sehenswert ist auch die Stiftsbäckerei am Kapitelplatz, die aus dem 12. Jahrhundert stammt. Durch den Mönchsberg wurde ein Tunnel geschlagen, um die Stadt mit Wasser zu versorgen – am Ausgang dieses Kanals errichtete das Stift eine Getreidemühle und eine Bäckerei. Diese besteht als Stiftsbäckerei St. Peter noch heute und präsentiert sich in dem historischen Gewölbe mit Holzofen. Das Brot der Bäckerei ist ein Naturprodukt aus Sauerteig und bei den Salzburgern überaus beliebt.

 

Auch der naheliegende Friedhof St. Peter ist einen Besuch wert: Er ist einer der schönsten und ältesten Friedhöfe der Welt und lädt zu einem Gang durch die Geschichte ein. Künstler, Gelehrte und Kaufleute liegen hier begraben, z.B. Salzburgs größter Bildhauer Santino Solari, die Schwester Mozarts oder Harry Collins. Eine Besonderheit des Friedhofs sind die Katakomben, die ganzjährig besichtigt werden können und wahrscheinlich aus der frühchristlichen Zeit stammen. Sehenswert sind auch die Getrauden- und Maximuskapelle sowie der Barocksaal und der romanische Saal des Stifts. Dort und im Stiftskeller finden regelmäßig Konzertveranstaltungen, z.B. das „Mozart Dinner Concert“ oder die „Mozart Klaviersonaten“ statt. Johann Michael Haydn komponierte 1728 für St. Peter die „Rupertusmesse“.

Öffnungszeiten und Kontakt.

8.00 bis 12.00 Uhr und 14.30 bis 18.30
Während des Gottesdienstes kann das Stift St. Peter nicht besichtigt werden.

 

Friedhof St. Peter:
6.30 bis 19.00 Uhr täglich (April – September)
6.30 bis 18.00 Uhr täglich (Oktober – März)

 

Katakomben:
10.30 – 17.00 Uhr (Mai – September)


Oktober bis April:
10.30 – 15.30 Uhr; Mittwoch und Donnerstag
10.30 – 16.00 Uhr; Freitag bis Sonntag

Im November sind die Katakomben drei Wochen geschlossen.

 

Stiftsbäckerei:
7.00 bis 17.30 Uhr; Montag – Freitag
7.00 bis 13.00 Uhr; Samstag

Preise.

Erwachsene: 1,50 Euro
Kinder, Jugendliche, Schulklassen, Studenten, Senioren, Gruppen ab 10 Personen: 1,00 Euro

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