Salzburger Marionettentheater.

Das Salzburger Marionettentheater ist eine der renommiertesten Kulturinstitutionen Salzburgs – und sogar älter als die Salzburger Festspiele. Die internationalen Produktionen des Ensembles sind für Salzburg-Besucher ein Muss – das „große“ Theater mit „kleinen“ Darstellern verzaubert mit seinen Geschichten regelmäßig Kinder und Erwachsene. Auf dem Programm stehen Ballettstücke und Opern, aber auch populäre Salzburger Klassiker wie „Sound of Musik“ und Kinderstücke wie „Schneewittchen.“

Damals.

Im Jahr 1913 tritt der akademische Bildhauer Prof. Anton Aichner zum ersten Mal mit seinem Marionettentheater in Salzburg auf. Nach ersten Erfolgen mietet Aichner den Turnsaal des fürsterzbischöflichen Borromäus und schafft dort den Standort des „Salzburger Marionettentheaters“, das dort 47 Jahre lang beheimatet sein soll. Verwunschene Märchenspiele, der Kasperl oder „Doctor Johannis Faustus“, das älteste deutsche Puppenspiel – das Repertoire wird in den kommenden Jahren ständig erweitert und trotz des Ersten Weltkriegs hält sich das Marionettentheater als künstlerischer Mittelpunkt Salzburgs. Als Anton Aichners Sohn Hermann 1926 heiratet, übergibt er ihm als Hochzeitsgeschenk die Leitung des Theaters. Er erneuert die Bühne und baut die Lichttechnik aus, ein Jahr später haben die Salzburger Marionetten ihr erstes Gastspiel in der Fremde: Sie treten in der Kunsthalle Hamburg auf. Anfang der 30er-Jahre folgen eine erste große Balkan-Tournee nach Athen, Istanbul und weitere Gastspiele in Moskau und Leningrad. Während des Zweiten Weltkrieges werden die Marionetten an die Front gerufen – und beim Fronttheater eingesetzt. Im Herbst 1944 schließt das Theater wegen der Wirren des Krieges. Nach dem Krieg wird gleich wieder weitergespielt – auch für die englischen und amerikanischen Besatzungsmächte. Der Musikmanager Martin Tauber übernimmt 1948 die Leitung des Marionettentheaters für die kommenden 33 Jahre. 1960 wird das Marionettentheater in der Dreifaltigkeitsgasse geschlossen, zwei Jahre später wird das Ausweichquartier, der Kapitelsaal der Erzdiözese für zehn Jahre zum Stammhaus. 1971 bekommen die Salzburger Marionetten mit dem umgebauten Schloss Mirabell wieder ihr eigenes Theater. Es folgen zahlreiche erfolgreiche Produktionen im In- und Ausland.

Heute.

2013 feierte das Marionettentheater sein 100-jähriges Bestehen mit der Wiederaufnahme des Klassikers „Schneewittchen“. Erwachsene und Kinder fühlen sich vom Marionettentheater magisch angezogen. Die Puppenspieler sind dabei nicht nur Schauspieler, sondern auch Handwerker: Puppen, Dekoration und Bühnenbild werden selbst erschaffen – wer möchte, kann den Puppenspielern an bestimmten Terminen bei ihren handwerklichen Tätigkeiten über die Schulter schauen. Im Juli und August bietet das Theater Workshops für Kinder – dabei werden bewegliche Marionetten und Figuren gebastelt (Termine unter www.marionetten.at).

 

Seit 2013 gibt es erstmals die Möglichkeit, ein Kinderabo zu kaufen – dabei sind drei Termine zwischen Ende März und Mitte September frei wählbar. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Theaters sind derzeit  eine Ausstellung im Salzburg Museum sowie eine Fotoausstellung im Foyer des Marionettentheaters zu sehen. Sie beleuchtet die wechselvolle Geschichte dieser Salzburger Institution. Der 100. Geburtstag wird außerdem von der Sonderbriefmarke „Papageno“ begleitet, die in allen österreichischen Postämtern für 62 Cent erhältlich ist. Aufführung verpasst? Der Souvenirshop bietet einige Vorstellungen, wie z.B. „Die Zauberflöte“, „Der Ring des Nibelungen“, „Hänsel und Gretel“ oder „Der Nussknacker“ auf DVD.

Öffnungszeiten und Kontakt.

Februar geschlossen
9.30 bis 17.00 Uhr (Jänner/März/April/Oktober/November/Dezember)
9.00 bis 19.00 Uhr (Mai/Juni/Juli/August/September)
9.00 bis 18.00 Uhr (Adventwoche & Ostern)
Einlass 30 Minuten vor Beginn der Vorstellung
 

Voranmeldung für Führungen für Gruppen ab 10 Personen zwei Wochen vorher erbeten

Preise.

Erwachsene: 7,80 Euro
Kinder (6 – 14 Jahre): 4,40 Euro
Gruppen ab 10 Erwachsene: 6,90 Euro
Gruppen ab 10 Kinder: 4,10 Euro
Familien: 17,70 Euro

 

Abo Kinder: 33,00 Euro
Abo Erwachsene: 54,00 Euro

 

Einmaliger Gratiseintritt mit der SalzburgCard!
Eintritt auch mit FestungsCard!

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