Residenzplatz.

Einen Residenzplatz gibt es natürlich nicht nur in Salzburg – sondern auch in zahlreichen anderen Städten des deutschen Sprachraums. Üblicherweise liegt er vor der Residenz eines Fürsten – eines weltlichen oder geistigen. Vor allem während der Renaissance und während des Barocks wurden solche große, repräsentative Plätze angelegt – so auch in Salzburg, der Stadt von Mozart. Der prunkvolle Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenz liegt im Herzen der Salzburger Altstadt und wird vom Salzburger Dom, der Alten Residenz mit Glockenspiel und einer Fassade von Bürgerhäusern begrenzt. 

Damals.

Der Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau hatte ein Faible für Plätze als Ausdruck von Größe und Macht: Unter seiner Herrschaft entstanden gleich fünf Plätze in Salzburg. Auch der Residenzplatz nahm unter Wolf Dietrich seine heutige Form an: Mit seinem barocken Brunnen ist der Residenzplatz wohl der größte und schönste unter ihnen. Damit er entstehen konnte, mussten gleich 55 mittelalterliche Bürgerhäuser abgerissen werden. 1578 begann Fürsterzbischof Raitenau mit dem Abriss der Häuser und des alten Domfriedes – in dieser Zeit wandelte sich Salzburg von einer mittelalterlichen Stadt zur fürstlichen Barockstadt.

 

Die einzelnen Parts des Residenzplatzes sind historisch äußerst interessant: Am Residenzplatz zwei sind die spätgotischen Fensterlaibungen interessant, die aus um 1500 stammen und während einer Restaurierung in den 30er-Jahren freigelegt wurden. In dem Haus wohnte der Barockmaler Johann Michael Rottmayr, der für diverse Gemälde in Salzburg verantwortlich zeichnet. Beim Haus Nr. 3 ist das schöne, barocke Portal einen Blick wert, während bei Haus Nr. 4 die Fassadengestaltung aus dem Ende des 17. Jahrhunderts interessant ist. Das Zinngießerhaus, Haus Nr. 5 am Residenzplatz, ist mit einem marmorgerahmten Haussegensbild „Heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten“ geschmückt.

Das Highlight des Residenzplatzes ist der Residenzbrunnen im Zentrum – der größte noch erhaltene Barockbrunnen Mitteleuropas, der zwischen 1665 und 1661 im Auftrag von Guidobald von Thun erbaut  wurde. Antonio Dario war der leitende Ingenieur des Bauprojekts. Der Brunnen ist mit Meeresrössern Neptuns, den Hippocampen, geschmückt, die aus dem Stein hervorkommen. Von vier symmetrisch angeordneten athletischen Figuren werden flache Wasserschalen getragen – dort befinden sich drei Delphine, die wiederum eine Muschel halten. Darin befindet sich ein Triton – der aus dem Wasser emporschießt. Der Bildhauer, der die Mythologie des Wassers hier in Stein gestaltete, war aller Wahrscheinlichkeit nach Tommaso Garrone. Der Brunnen gilt als einer der wichtigsten Barockdenkmäler Europas. Seit 1962 ist der Brunnen an das Salzburger Wasserleitungsnetz angeschlossen und bezieht sein Wasser vor allem aus dem Tiefenbrunnen bei St. Leonhard, der Salzburg vornehmlich mit Trinkwasser versorgt.

 

Nach dem Anschluss Österreichs, im April 1938, fand auf dem Residenzplatz eine Bücherverbrennung nach deutschem Muster statt: Der Lehrer und Schriftsteller Karl Springenschmid inszenierte diese auf dem Platz. 1.200 Werke von jüdischen Malern und Schriftstellern – vor allem Schriften von katholischen Autoren und Politikern des Ständestaates – wurden von der Hitlerjugend den Flammen übergeben. Noch heute ist am Residenzplatz eine Gedenktafel zu finden, die mit einem Satz von Heinrich Heine aus dem Jahre 1823 mahnend an den barbarischen Akt erinnert: „Das war ein Vorspiel nur – dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen“.

Heute.

Heute dient der Residenzplatz vor allem als Veranstaltungsort für Sportevents und Fußballübertragungen, für Konzerte und Partys, 2013 fanden wieder Aufführungen der „Sommerszene“ statt. Während der kalten Wintermonate können Salzburg-Besucher am Platz durch die Christkindlmarkt-Stände schlendern und sich bei einem Glühwein aufwärmen. Gleich neben dem Platz liegt das Museum Residenzgalerie, das heute zwei Standorte hat.

 

Vor einiger Zeit wurde eine historische Flusssteinpflasterung entdeckt. Nach den umfangreichen Grabungen, die der Erforschung der Geschichte der Stadt Salzburg und der römischen Vorgängerstadt Iuvavum dienen, soll ein neuer – historisch authentischer – Belag verlegt werden. Auf  lifecams.salzburg24.at  finden Interessierte eine Livecam bzw. eine Webcam, die Bilder vom Residenzplatz sendet.

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