Museum der Moderne – Mönchsberg.

Das Museum der Moderne in Salzburg, auch MDM genannt, ist gleich auf zwei Standorte aufgeteilt: Ein Teil der Sammlung befindet sich im Stammhaus Rupertinum in der Salzburger Altstadt, ein anderer Teil in dem 2004 eröffneten Neubau auf dem Mönchsberg. Beide Häuser zeigen wechselnde Ausstellungen internationaler und österreichischer Gegenwartskunst und Werke der klassischen Moderne. Neben Malerei und Skulptur liegt ein weiterer Schwerpunkt des Museums der Moderne im Bereich Graphik. 

Damals.

Der Kunstsammler Friedrich Welz stiftete einen Teil seiner Kunstsammlung, die den Großteil der Werke von Oskar Kokoschka enthielt – aus dieser Stiftung entstand das Museum. 1983 entstand ein eigenes Museum für die Sammlung im Rupertinum, in einem Altstadthaus. In das neu eröffnete „Salzburger Museum für moderne Kunst und graphische Sammlungen“ wurde anschließend auch der Bereich Fotografie, nämlich die „Österreichische Fotogalerie des Bundes“ integriert.

 

Hundertwassers „Zungenbärte“

Friedensreich Hundertwasser gestaltete das auffällige Äußere des Museums der Moderne Rupertinum in der Altstadt. Seine „Zungenbärte“, die bunten Keramikflächen unterhalb der Fenster, machen das unauffällige Haus zur Attraktion. Das Gebäude befindet sich gegenüber dem Festspielhaus und wurde 1653 vom Erzbischof Paris Lodron errichtet.

Heute.

Im Rupertinum sind heute die Graphische Sammlung, die Moderne Galerie mit Wechselausstellungen und die Österreichische Fotogalerie untergebracht. Als das Museum im Laufe der Zeit für die Ausstellungen zu klein wurde, entstand die Idee eines zweiten Standortes des Museums der Moderne. 1998 wurde ein Architekturwettbewerb für das Projekt ausgeschrieben, den schließlich die Münchner Architekten Friedrich, Hoff und Zwink für sich entscheiden konnten. Der Museumsbau, ein minimalistischer Kubus mit klarem, modernistischem Erscheinungsbild, gibt vom Restaurant aus den beeindruckenden Blick auf die Stadt Salzburg frei. Die Architekten konzipierten den Bau als „Ort der Sammlung, der Betrachtung und des Austauschs“. Insgesamt verfügt das Museum über drei Ausstellungsebenen und insgesamt 2.300 Quadratmeter Ausstellungsfläche; die oberste Ebene wird durch natürliches Oberlicht beleuchtet. Das zweite Haus konnte 2004 eröffnet werden. Seither werden auch dort einem kunstinteressierten Publikum Sammelbesitz und Wechselausstellungen präsentiert.

 

Ein aktives Ausstellungsprogramm, die umfassende Vermittlungsarbeit und eine konsequente Ankaufspolitik sind aktuell die Stärken und Aufgabenfelder des MDM Salzburg. Ganzjährig werden nationale und internationale Ausstellungen, vor allem zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst präsentiert.

 

Einzelschauen, monografische Projekte, Kunstvermittlung.

Zum einen erwarten die Besucher nach der Anreise thematische Ausstellungen, aber auch Einzelschauen, Veranstaltungen und monografische Projekte. Ein weiterer Schwerpunkt sind die eigenen Bestände, die immer wieder in neue Kontexte gestellt und exponiert werden. Die Vermittlungsrolle des Museums wurde in den vergangenen Jahren immer wieder gestärkt: Berührungsängste eines „kunstfernen“ Publikums sollen abgebaut werden, Kinder und Jugendliche sollen behutsam an Kunst herangeführt werden. Das Wecken eines nachhaltigen Interesses an künstlerischer und kultureller Produktion ist erklärtes Ziel des Museums. An den Wochenenden und in den Ferien werden spezielle museumspädagogische Programme für Kinder angeboten, beispielsweise das Miniatelier für Kinder von drei bis fünf oder das Ferienatelier mit mehrtägigen Workshop-Terminen. Das Museum der Moderne beherbergt neben einer Bibliothek zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts auch das Restaurant m32, das neben einem atemberaubenden Blick auf die Stadt auch leckere Hauben-Küche bietet.

Öffnungszeiten und Kontakt.

10.00-18.00 Uhr (Dienstag bis Sonntag)
10.00-20.00 Uhr (Mittwoch)

 

Während der Mozartwoche, den Oster- und Pfingstfestspielen sowie den Salzburger Festspielen sind beide Häuser auch am Montag geöffnet. Ansonsten ist montags geschlossen.
Führungen für Gruppen auf Anfrage (Tel: +43 662 842220)

Preise für Tickets.

Museum der Moderne am Mönchsberg:
Erwachsene: 8,00 Euro
Senioren: 6,00 Euro
Kinder (6 bis 15 Jahre): 6,00 Euro
Jugendliche (16 bis 18 Jahre): 6,00 Euro
Studenten (bis 26 Jahre): 6,00 Euro
Gruppen ab 10 Personen: 7,00
Tickets für Familien: 12,00 Euro

 

Museum der Moderne Rupertinum:

Erwachsene: 6,00 Euro
Senioren: 4,00 Euro
Kinder (6 bis 15 Jahre): 4,00 Euro
Jugendliche (16 bis 18 Jahre): 4,00 Euro
Studenten (bis 26 Jahre): 4,00 Euro
Gruppen ab 10 Personen: 5,00
Tickets für Familien: 8,00 Euro

 

Kombiticket für beide Museen:

Erwachsene: 12,00 Euro
Senioren: 8,00 Euro
Kinder (6 bis 15 Jahre): 8,00 Euro
Jugendliche (16 bis 18 Jahre): 8,00 Euro
Studenten (bis 26 Jahre): 8,00 Euro
Tickets für Familien: 16,00 Euro

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