Mozart-Wohnhaus

Am heutigen Makartplatz 8 in Salzburg befindet sich das „Tanzmeisterhaus“ – so benannt, da im Gebäude Tanzveranstaltungen für den Salzburger Adel stattfanden. Heute ist das Haus einer der größten Anziehungspunkte für Salzburg-Besucher: Von 1773 bis 1781 lebte hier der berühmteste Sohn der Stadt, Wolfgang Amadeus Mozart. Nachdem das Gebäude während des Zweiten Weltkrieges zerstört wurde, wurde es Mitte der 1990er-Jahre von der Mozartstiftung originalgetreu wieder aufgebaut.

Damals.

Im Jahr 1617 wird das Haus erstmals urkundlich erwähnt. Seit Beginn des 18. Jahrhunderts trafen sich hier Adelige bei Tanz- und „Knigge“-Veranstaltungen, die von Lorenz Spöckner und dessen Sohn Franz Karl Gottfried Spöckner, dem hochfürstlichen Tanzmeister und Kammerdiener organisiert wurden.  Dieser war auch der Trauzeuge der Eltern des bekannten Komponisten. 1767, nach dem Tod von Franz Spöckner, wurde das Haus an Mozarts Cousine, auch „Tanzmeister Mitzerl“ genannt, vermietet. Sie veranstaltete dort Hochzeiten und Feiern.

Mozarts Familie übersiedelte 1773 nach der dritten Reise nach Wien in das Tanzmeisterhaus, da die Drei-Zimmer-Wohnung in der Getreidegasse 9 für die große Familie zu klein geworden war. Im Tanzmeistersaal traf sich die Familie nun mit Freunden und Gästen zur Hausmusik und zum gemeinsamen Spiel, im Hof wurde Scheibenschießen veranstaltet. Bekannte Zeitgenossen wie der Theaterdirektor und „Zauberflöten“-Librettist Emanuel Schikaneder waren oft zu Gast.  Auch der Musiksaal wurde von der Familie gemietet, so dass dort Leopold Mozart Kunden verschiedene Klaviere vorführen und zum Kauf anbieten konnte.

 

Die bekanntesten Werke Mozarts sind in dem großen Haus entstanden, in dem Mozart Muse und Raum für Inspiration fand: Von 1773 bis 1780 komponierte er die Haffner-Serenade, diverse Sinfonien, Klavierkonzerte, Messen, z.B. die Krönungsmesse und kleinere Opern, wie beispielsweise „La finta giardiniera“ oder „König Thamos“. 1778 starb Mozarts Mutter während eines Aufenthaltes in Paris, 1781 zog Wolfgang Amadeus Mozart endgültig nach Wien. 1784 heiratete die Schwester Mozarts, Nannerl, und zog nach St. Gilgen an den Wolfgangsee.  

 

Der Vater Mozarts, Leopold, bewohnte nun allein das geräumige Haus in Salzburg. 1787 starb Leopold Mozart und das Haus wechselte im folgenden Jahrhundert öfter seinen Besitzer. Während des Zweiten Weltkrieges zerstörte eine Fliegerbombe den Großteil des Hauses. Der einstige Besitzer verkaufte das verfallene Gebäude an die Generali Versicherung, die dort ein Bürogebäude errichtete. 1989 gelang es der Internationalen Stiftung Mozarteum das Gebäude zu erwerben, der erhaltene Teil des Tanzmeistersaales wurde bereits 1955 von der Stiftung erworben. Mitte der 90er-Jahre wurde das Bürogebäude abgerissen und es wurde mit der an alten Bauplänen angelehnten Rekonstruktion der alten Bausubstanz begonnen.

Heute.

1996 war die Renovierung abgeschlossen, Mozarts Wohnung  in Salzburg wurde detailgetreu wiederaufgebaut. Heute werden in den weitläufigen Räumen anhand von Originaldokumenten und Portraits die Geschichte des Tanzmeisterhauses und das kompositorische Schaffen Mozarts wieder lebendig. Außergewöhnliche Museumsstücke sind Mozarts Hammerklavier sowie das Familienbild im Tanzmeistersaal. Mozarts Leben und seine Salzburger Zeit werden im Museum zudem multimedial aufbereitet, im Halbstock finden die Besucher zahlreiche Ton- und Videodokumente sowie Bilder. Im Wohnhaus Mozarts finden zudem Ausstellungen, Konzerte und Vorträge statt.  Wer ein besonderes Ambiente für eine besondere Veranstaltung buchen möchte, kann den Tanzmeistersaal auch mieten. 

Öffnungszeiten und Kontakt.

9.00-17.30 Uhr
9.00-20.00 Uhr (Juli und August)

 

Achtung: Während der Mozart-Wochen ist das Wohnhaus an einigen Tagen wegen Konzerten geschlossen!
Führungen nach Vereinbarung!

Preise.

Wohnhaus:
Erwachsene: 10,00 Euro
Kinder (6-14 Jahre): 3,50 Euro
Schüler in der Klasse: 3,50 Euro
Jugendliche (15-18 Jahre): 4,00 Euro
Familien: 21,00 Euro
Personen mit Behinderung: 8,50 Euro (Begleitperson gratis)
Gruppen ab 10 Personen, Studenten, Senioren: 8,50 Euro

 

Kombiticket Wohn- und Geburtshaus:
Erwachsene: 17,00 Euro
Kinder (6-14 Jahre): 5,00 Euro
Schüler in der Klasse: 5,00 Euro
Jugendliche (15-18 Jahre): 6,00 Euro
Familien: 36,00 Euro
Personen mit Behinderung: 14,00 Euro (Begleitperson gratis)
Gruppen ab 10 Personen, Studenten, Senioren: 14,00 Euro


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