Kapuzinerberg.

Östlich der Salzach gegenüber dem Mönchsberg und dem Festungsberg erhebt sich der Kapuzinerberg – darauf thront die Festung Hohensalzburg inmitten der Natur. Der Berg erhebt sich bis zu 640 Meter Seehöhe und etwa 200 Meter oberhalb der Stadt. Früher wurde der Hügel „Imberg“ genannt – er war bereits während der Jüngeren Steinzeit besiedelt. Heute zieht er Salzburger und Salzburg-Gäste auf der Suche nach Erholung an.

Damals.

Die ersten Siedlungsspuren des einstigen „Imbergs“ gehen also auf die Jüngere Steinzeit zurück, dort befanden sich an der Ostseite Wohnplätze. Oberhalb des heutigen Kapuzinerklosters gab es um 1000 v.Chr. zwei Wohnstellen, zudem war der Berg wohl auch während der La Tène-Zeit besiedelt. Wo heute das Kapuzinerkloster steht, befand sich im Mittelalter einst ein Wehrturm, der von den Erzbischöfen errichtet wurde – er wurde auch als „Trompetenschlößchen“ bezeichnet. Unter Dietrich von Raitenau wurde dieses Ende des 16. Jahrhunderts zu einem Kloster mitsamt einer Kirche umgewandelt und der Kapuzinerorden angesiedelt. Im Laufe der Zeit entstanden weitere Bauwerke: Zwischen 1736 und 1744 wurden sechs barocke Kreuzwegkapellen geschaffen, die heute bestaunt werden können, wenn man den Kapuzinerberg von der Linzergasse aus begeht.  Plastische Figuren und Szenen dokumentieren die Lebensgeschichte Jesu. Die sog. „Felixpforte“ wurde 1632 von Fürsterzbischof Paris Lodron errichtet – sie bietet noch heute einen faszinierenden Panoramablick. Ein weiterer Weg zum Kapuzinerkloster führt über die Imbergsteige am St. Johannes Kirchlein vorbei – beide Wege enden an der „Kanzel“, von wo aus Spaziergänger eine traumhafte Aussicht auf Salzburg genießen können.

 

In einem Wäldchen thront das nüchterne Kloster. Das innere Portal mitsamt seiner Eichentür, die aus dem alten Salzburger Dom stammt, gilt als kunsthistorisch wertvolles Werk. Das Innere des Klosters ist – ganz nach den Regeln des Kapuzinerordens – schlicht. Während des Nationalsozialismus wurden die Mönche aus dem Kloster vertrieben, nach 1945 siedelten sie sich wieder an. Eigentlich sollte anstelle des Klosters eine Festspielhalle entstehen – die Pläne wurden jedoch nicht ausgeführt. Das Kloster wird von der Kapuzinerbergmauer umfasst, an dessen nördlichem Ende das „Franziskus-Schlössl“ liegt, das einst von dem barocken Baumeister Santino Solari als Wehrbau geplant wurde. Fürsterzbischof Paris Lodron realisierte das Projekt schlussendlich. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde im Schlössl ein Ausschank geführt, der zum beliebten Treffpunkt der Salzburger wurde. Am Kapuzinerberg 5, im Paschinger-Schlössl, wohnte von 1919 bis 1934 übrigens der bekannte Schriftsteller Stefan Zweig.

Heute.

Der Kapuzinerberg ist ein beliebtes Naherholungsgebiet der Salzburger – er ist von der Linzergasse oder vom Fußweg in der Fürbergstraße in der Altstadt über die Imbergstiege aus erreichbar. Die Aussichtspunkte auf Salzburg während des Weges sind die Highlights des gemütlichen Spaziergangs – so ist der Kapuzinerberg wohl der beliebteste der Salzburger Stadtberge. Der Berg gilt als „grüne Lunge“ Salzburgs. Seltene alpine Tiere und Pflanzen im Nordfels wecken das Interesse von Biologen – in den schroffen Kalkfelsen brütet z.B. der seltene Kolkrabe. Der Kapuzinerberg gilt auch als ein „Kraftort“, der Ruhe und Entspannung schenkt. Der ehemalige Imberg gilt als „Keltenberg par excellence“ und somit als Anzugspunkt für Esoteriker, die sich für die Kultur der Kelten interessieren – besonders der ruhige Innenhof des Franziskusschlössl ist ein beliebter „Energiepunkt“. Auf jeden Fall bietet der Kapuzinerberg reizvolle Spaziermöglichkeiten und ist ideal für eine kurze Wanderung in der Stadt von Mozart – gleich von der Salzburger Innenstadt aus.

Öffnungszeiten und Kontakt.

6.00 – 18.00 Uhr, Montag bis Samstag; im Sommer bis 20.00 Uhr
6.00 – 20.00 Uhr, Sonntag; im Sommer bis 20.00 Uhr

 

Keine Möglichkeit zur Besichtigung während des Gottesdienstes.

Preise.

Eintritt frei.

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